<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Grathis Weblog</title>
	<atom:link href="http://www.grathi.de/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.grathi.de</link>
	<description>Die Homepage von Marius Grathwohl.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Apr 2012 14:30:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Die Sonderstellung Israels</title>
		<link>http://www.grathi.de/?p=572</link>
		<comments>http://www.grathi.de/?p=572#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 14:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grathi.de/?p=572</guid>
		<description><![CDATA[Der Holocaust, wie er im Dritten Reich vonstatten ging, ist ohne Zweifel eine der größten Gräueltaten der jüngeren Menschheitsgeschichte. Obgleich Juden bereits vor der Zeit der Nazis und auch in anderen Ländern verfolgt wurden, hat Deutschland aufgrund der Gewaltverbrechen an Juden vor und &#8230; <a href="http://www.grathi.de/?p=572">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Holocaust, wie er im Dritten Reich vonstatten ging, ist ohne Zweifel eine der größten Gräueltaten der jüngeren Menschheitsgeschichte. Obgleich Juden bereits vor der Zeit der Nazis und auch in anderen Ländern verfolgt wurden, hat Deutschland aufgrund der Gewaltverbrechen an Juden vor und während dem Zweiten Weltkrieg besonders damit zu kämpfen, mit dem Begriff Antisemitismus in Verbindung gebracht zu werden.<span id="more-572"></span></p>
<p>Die 1948, und damit nach Ende des Zweiten Weltkrieges bzw. des Holocaust, erfolgte Gründung des Staates Israel, gewinnt durch die vorhergehenden Judenverfolgungen der vergangenen Jahrzehnte, insbesondere aber während des Holocaust in Deutschland mit Sicherheit an Legitimität. Nicht nur, dass Juden von diesem Tag an einen eigenen Staat als Heimat und Zufluchtsort haben sollten, auch europäischen Staaten wurde damit die Beantwortung von Fragen der Beherbergung einer Vielzahl an jüdischen Flüchtlingen erleichtert. Unabhängig von der religiös-spirituellen Bedeutung des heutigen Territoriums Israels, würde ich deshalb aus meiner heutigen, sicherlich stark eingeschränkten und subjektiven Sicht, eine grundsätzlichen Legitimität des Staates Israels als gegeben ansehen und dies nicht in Frage stellen. Auch unter Einbeziehung der für Juden schwerwiegenden, religiösen Bedeutung der Region Palästina, erscheint es für mich nachvollziehbar, dass ein Juden-Staat eher in dieser Region als in anderen, womöglich weniger dicht besiedelten Regionen der Erde, zu gründen Sinn ergibt.</p>
<p>Die Existenz des Staates Israel schließt für mich, als unabhängigen Beobachter der dortigen Situation und vor dem Hintergrund der belegten Geschichtsfakten, eine Existenz eines Staates Palästina aber keinesfalls aus, sondern genau genommen unbedingt ein. Denn während Palästinenser heute um die bloße Existenzberechtigung eines eigenen Staates zu kämpfen haben, schien der ursprüngliche Plan der UN-Resolution 181 doch eigentlich sehr eindeutig. In der besagten Resolution wird ein Existenzrecht beider Staaten anerkannt und eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Teilungsplan_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina" target="_blank">Teilung des bisherigen Staates Palästina</a>, welcher bis zur Staatsgründung Israels unter britischer Verwaltung stand, vorgesehen. Perfiderweise gingen mit der Errichtung des jüdischen &#8220;Flüchtlingsstaates&#8221; Israel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4stinensisches_Fl%C3%BCchtlingsproblem" target="_blank">Flüchtlingswellen von hunderttausenden Palästinensern</a> einher, welche nun in Flüchtlingslagern im Libanon, Syrien, Jordanien oder Israel (Palästinensergebiete) untergebracht sind.</p>
<p>Sieht man sich die Situation in Israel mit eigenen Augen an, bereist man palästinensische Gebiete/Flüchtlingslager oder verfolgt man die Nachrichten, so versteht man angesichts der geschichtlichen Hintergründe oft die Welt nicht mehr: Wie kann es sein, dass der Staat Israel wieder und immer wieder in Gebieten jüdische Siedlungen errichtet, die offiziell nicht unter die Verwaltung Israels fallen? Ungeachtet der Tatsache, dass sich Vetomächte der UNO wiederholt gegen eine Anerkennung eines Staates Palästina sträuben, existieren bereits heute autonome Gebiete, die unter palästinensischer Verwaltung stehen. Doch selbst in diesen Gebieten existieren israelische Siedlungen und von diesen kommen auch <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/palaestinensischermarsch100.html" target="_blank">bis heute</a> noch immer weitere hinzu. Wie kann es außerdem sein, dass um palästinensische Autonomiegebiete eine acht Meter hohe Betonmauer von über 750km Länge errichtet werden darf (doppelt so hoch wie die Berliner Mauer) und die Menschen dort ein Leben fristen, wie man es hierzulande spätestens nach der Wende als abscheulich und menschenunwürdig verurteilen würde?</p>
<p>Nun, es ist Israel. Und wir Deutschen sind die letzten, die sich gegen die Interessen Israels wenden würden. Ob man Verfechter oder Bestreiter der Kollektivschuldthese ist: Israel hat mit Sicherheit einen Stein im deutschen Brett. Wurde Juden doch in Deutschland Schlimmstes angetan, hat es uns heute nichts mehr anzugehen, wie es Nicht-Juden im heutigen Israel ergeht. Immerhin sind wir Deutschen davon nicht direkt betroffen &#8211; ein Glück.</p>
<p>Zusammengefasst kann also festgehalten werden, dass Israel innenpolitisch an quasi keinerlei Grenzen der politischen oder menschlichen Moral gebunden ist. Doch trifft dies ebenso auf die Außenpolitik zu? Benjamin Netanjahu rührt dieser Tage die internationale Werbetrommel für einen Angriff auf den Iran. Ein angeblicher Präventivschlag um sicherzustellen, dass von Iran keine atomare Gefahr ausgeht. Nachdem eine ähnliche US-Kriegspropaganda 2003 mit dem Irak tatsächlich zum Krieg führte und letztendlich der ohnehin nur vage Verdacht der beabsichtigten Herstellung bio-chemischer-Waffen seitens des Irak nicht bestätigt werden konnte, ist es verständlich, dass jeder politisch Interessierte bei einer solchen Inverdachtnahme nun aufhorcht. Selbst die ansonsten nicht gerade kriegsscheuen <a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/741948/IranKrise_USGeneraele-warnen-vor-Angriff?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/733412/index.do&amp;direct=733412" target="_blank">Amerikaner warnen</a> vor den Konsequenzen eines Angriffs auf den Iran.</p>
<p>Günter Grass war einer der wenigen Deutschen, der es mit einer lautstarken Kritik in Form eines <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,825744,00.html" target="_blank">Gedichts</a> an diesem Kriegsvorhaben Israels in die deutschen Medien geschafft hat. Gleichzeitig ist er eine der wenigen prominenten und gebildeten Persönlichkeiten, die die heikle Beziehung Deutschlands zu Israel vor dem Hintergrund des Holocaust öffentlich thematisierte. Was darauf folgte ist aber so vorhersehbar, dass Grass es bereits in seinem Gedicht prophezeihte. Das Verschweigen der vermeintlichen Verbrechen Israels ist nach seiner eigenen Erkenntnis &#8221;ein Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird&#8221; &#8211; und diese Strafe erfährt Grass nun am eigenen Leibe: eine mediale Hinrichtung, wie sie Deutschland bereits bei KT zu Guttenberg und Christian Wulff innerhalb der letzten 14 Monate erlebte.</p>
<p>Schade nur, dass ein Schriftsteller nicht zurücktreten kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grathi.de/?feed=rss2&#038;p=572</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Redaktionsschluss</title>
		<link>http://www.grathi.de/?p=155</link>
		<comments>http://www.grathi.de/?p=155#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 13:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grathi.de/?p=155</guid>
		<description><![CDATA[So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muß sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das möglichste getan hat. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig,<br />
man muß sie für fertig erklären,<br />
wenn man nach Zeit und Umständen<br />
das möglichste getan hat.</p>
<p><em>Johann Wolfgang von Goethe</em> (1749-1832),<br />
deutscher Dichter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grathi.de/?feed=rss2&#038;p=155</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Macht vor Ehre</title>
		<link>http://www.grathi.de/?p=153</link>
		<comments>http://www.grathi.de/?p=153#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 12:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grathi.de/?p=153</guid>
		<description><![CDATA[Dr. jur. Karl-Theodor zu Guttenberg. Eine nun sehr zweifelhafte Figur des politischen Lebens in Deutschland. Während sich Deutschland noch vor gut einer Woche in der schönen Vision sonnte, einen jungen und stets dynamischen Politiker als möglichen Neukanzler oder gar Bundespräsidenten &#8230; <a href="http://www.grathi.de/?p=153">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strike>Dr. jur.</strike> Karl-Theodor zu Guttenberg. Eine nun sehr zweifelhafte Figur des politischen Lebens in Deutschland. Während sich Deutschland noch vor gut einer Woche in der schönen Vision sonnte, einen jungen und stets dynamischen Politiker als möglichen Neukanzler oder gar Bundespräsidenten in spe im Rückhalt zu haben, macht sich nun bei vielen Jungpolitikern eine traurige Enttäuschung breit. Der Mann, dessen professionell-sicheres Auftreten und seine forsche Art ihresgleichen suchen, ist binnen einer Woche gefallen wie ein Stern vom Himmel. Doch gerade hier wird nun sichtbar, wie ungleich und obskur die politischen Spielregeln oft ausgelegt werden.<span id="more-153"></span></p>
<p>Im Gegensatz zu unserem viel geschätzten Ex-Bundespräsidenten Horst Köhler, dem die Kanzlerin seinerzeit in einer für ihn schwierigen Situation scheinbar jegliche Rückendeckung versagte, darf sich der Blaublüter Guttenberg nun in der Sicherheit ihrer und anderer Parteigenossen Unterstützung wissen. Warum, frage ich mich? Parteimitglieder und andere Menschen mit unbequemer Meinung, die nicht populistisch und medientreu genug zu sein scheinen, werden bei der erstbesten Gelegenheit von der Partei verstoßen. Die eigenen Parteifreunde werden im Handumdrehen zu Feinden, wie man sie sich schlimmer nicht aus Oppositionskreisen wünschen könnte. Dies wurde ganz besonders deutlich bei Fällen wie dem von Martin Hohmann oder Erika Steinbach. Meinungen, die nicht der Medienöffentlichkeit entsprechen, müssen auch in Deutschlands letzter Volkspartei eliminiert und beseitigt werden. Wer hingegen mutmaßlich und besten Wissens und Gewissens Volk und Parteigenossen täuscht und belügt, sich selbst als etwas anderes verkauft als er tatsächlich ist und eigentlich kein Vertrauen mehr Wert ist &#8211; ein solcher Politiker ist den Rückhalt der Kanzlerin offenbar wie selbstverständlich wert.</p>
<p>Dabei steht zu Guttenberg bei Weitem nicht zum ersten Mal in der öffentlichen Kritik: Direkt zum Antritt seines Amtes als Verteidigungsminister entließ er zwei der höchsten und dienstältesten Mitarbeiter seines Ministeriums. Neben dem altgedienten Generalinspekteur Schneiderhahn musste auch ein weiterer Staatssekretär den Stuhl räumen, da zu Guttenberg ihnen die Verantwortung für die schlechte Informationspolitik bzgl. des Bombardements eines Tanklastzugs in Afghanistan übertrug, um damit selbst wieder mit reiner Weste dazustehen. Erst vor einem Monat dann die nächste große Entlassung: Der Kapitän des Segelschulschiffes der Bundeswehr, &#8220;Gorch Fock&#8221; wurde nach einigem Hin und Her vom Dienst suspendiert. In beiden Fällen ist es zu Guttenberg, der sich auf moralische Fehler anderer beruft, um selbst bestehen zu können. Sich selbst hingegen beurteilt der Verteidigungsminister scheinbar mit gänzlich anderen Maßstäben.</p>
<p>Die politischen Spielregeln scheinen letztendlich sogar wissenschaftliche und strafrechtliche Immunität zu verleihen. Als Verteidigungsminister steht Herr zu Guttenberg nicht nur den Streitkräften vor, von denen stets höchste Disziplin und Korrektheit erwartet wird, sondern er ist gleichzeitig Dienstherr zweier Bundeswehr-Universitäten im Land. Dass er selbst dabei die Grundprinzipien von Wissenschaft und militärischer Würde mit Füßen tritt, kann getrost vernachlässigt werden. Soldaten oder Studenten an einer der beiden Bundeswehr-Universitäten die bei ähnlichen Vergehen überführt werden, würden nicht allein den Doktorgrad aberkannt bekommen, sondern müssten gleichzeitig mit disziplinarischen Verfahren rechnen, während der höchste Kopf der Streitkräfte zunächst eine Woche lang versucht die Nation an der Nase herum zu führen und sich fast jeden Tag eine neue Geschichte überlegt, die er den Medien auftischen könnte.</p>
<p>Selbst nach diversen Interviews, Aussprachen und &#8220;Kundgebungen&#8221; bleiben immernoch Fragen offen und es mehren sich die Vorwürfe, dass sie die Skandalträchtigkeit des Ministers fast auf Rekordhöhe treiben. Das Vorbild für junge Politiker und Soldaten scheint nicht nur bei der Doktorarbeit betrogen, sondern scheinbar auch den Doktortitel zwei Jahre zu unrecht geführt und den eigenen Lebenslauf mit Unwahrheiten beschönigt zu haben. Doch auch jetzt ist das noch kein Grund, ihm den Rücktritt nahe zu legen.</p>
<p>Für mich persönlich ist eine bedeutende und vielversprechende Person des öffentlichen Lebens verschwunden. In einer Zeit, in der Politikverdrossenheit aufgrund mangelndem Vertrauens in und zu großer Distanz zu Politikern sowieso schon überhand nimmt, hat sich ein weiterer Politcharakter offenbart, der bislang vorgespielte Werte und Moral im Zweifel lieber mit Füßen tritt, als an Macht einzubüßen. Dabei muss man sich nur an Margot Käßmann erinnern, um zu begreifen, wie falsch und töricht es ist, an diesem Verteidigungsminister festzuhalten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grathi.de/?feed=rss2&#038;p=153</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Finstere Stunde</title>
		<link>http://www.grathi.de/?p=151</link>
		<comments>http://www.grathi.de/?p=151#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 02:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grathi.de/?p=151</guid>
		<description><![CDATA[Ich spüre, wie ich vereise. Vom Alter, nicht vom Frost. Ich rede verlegen und leise. Mein Lachen ist brüchig von Rost. Ich kann nicht mehr in mir leben. Und aus mir kann ich nicht hinaus. Kein Sturm, kein Stern, kein &#8230; <a href="http://www.grathi.de/?p=151">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich spüre, wie ich vereise.<br />
Vom Alter, nicht vom Frost.<br />
Ich rede verlegen und leise.<br />
Mein Lachen ist brüchig von Rost.<br />
Ich kann nicht mehr in mir leben.<br />
Und aus mir kann ich nicht hinaus.<br />
Kein Sturm, kein Stern, kein Streben.<br />
Nur Finsternis, Stille das Haus.</p>
<p><em>Eva Strittmatter</em> (1930-2011),<br />
deutsche Dichterin und Schriftstellerin</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grathi.de/?feed=rss2&#038;p=151</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>iPhone 4 &#8211; von einem nicht perfekten Mobiltelefon</title>
		<link>http://www.grathi.de/?p=150</link>
		<comments>http://www.grathi.de/?p=150#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 11:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grathi.de/?p=150</guid>
		<description><![CDATA[Es war eine der schwierigsten Kaufentscheidungen des Jahres 2010: iPhone oder Android. Letztendlich triumphierte der Apfelanbieter dank glanzvollem Display, Reaktionsgeschwindigkeiten, Kamera und Bauform vor der Google&#8217;schen Konkurrenz. Seither habe ich es mir dennoch zur moralischen Aufgabe gemacht, kritischer Nutzer dieses &#8230; <a href="http://www.grathi.de/?p=150">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine der schwierigsten Kaufentscheidungen des Jahres 2010: iPhone oder Android. Letztendlich triumphierte der Apfelanbieter dank glanzvollem Display, Reaktionsgeschwindigkeiten, Kamera und Bauform vor der Google&#8217;schen Konkurrenz. Seither habe ich es mir dennoch zur moralischen Aufgabe gemacht, kritischer Nutzer dieses Geräts zu bleiben um mich von all jenen Nutzern zu distanzieren, welche technische Freiheit gerne für intuitive Benutzerfreundlichkeit aufgeben. Zu meiner Ãœberraschung hat es gar nicht so lange gedauert, bis mir die Grenzen eines perfekt funktionierenden iPhones vor Augen gehalten wurden. <span id="more-150"></span></p>
<p>In diesem Beitrag gehe ich deshalb gezielt auf Fehlersuche. Zwar widersprechen die nun aufgelisteten Fehlfunktionen nicht den letztendlich für mich ausschlaggebenden Kaufkriterien (s. o.), doch hatte ich manche dieser Funktionen wohl auch als realisierbar auf einem iPhone vorausgesetzt, da sie eben auch von der Konkurrenz als quasi Standardfeatures angeboten werden. Bei dem getesteten Gerät handelt es sich um ein iPhone 4 mit iOS 4.2.1 (8C148), Provider O2. Da ich die Gegebenheiten eines &#8220;gewöhnlichen&#8221; iPhone-Nutzers erleben möchte, habe ich das Gerät keinem Jailbreak unterzogen.</p>
<p><strong>Wecker </strong>- Man kann sagen es war mein Fehler, dass ich vielleicht einfach nicht gut genug informiert war. iPhone-User sind ja bekanntlich normalerweise jedem Trend hinterher. Wie dem auch sei, kann ich froh sein, am 2. Januar 2011 keinen wichtigen Termin gehabt zu habe, denn der Wecker, der auf 8 Uhr angesetzt war, ging einfach nicht los. Auch als ich &#8211; nach dem verspäteten Erwachen &#8211; einen neuen Wecker stellte, funktionierte er nicht. Neustart des Telefons half auch nicht, die Funktion war hinüber. Erst nach einer kurzen Google-Suche wurde ich <a href="http://www.pcgameshardware.de/aid,805860/iPhone-4-und-Co-mit-Weckerproblemen-zum-Jahreswechsel/Handy/News/" target="_blank">schlauer </a>und darüber informiert, dass alle iPhone-User dieses Problem haben. Apple ist scheinbar dazu um Stande das beste Handydisplay dieser Welt zu fertigen und gleichzeitig nicht mehr in der Lage eine Wecker-Software zu programmieren, auf die man sich verlassen kann (und nunmal können muss!).</p>
<p><strong>App-Stabilität </strong>- Nicht erst einmal kam es vor, dass diese beim iPhone abstürtzten. Ich will nicht sagen, dass dies bei anderen Handybetriebssystemen nicht der Fall ist. Vor allem nicht bei Symbian. Doch der Fakt, dass der technologie-empfindliche Benutzer eines iPhones nun doch mit diesen technischen Ungereimtheiten konfrontiert wird, entzaubert das Super-Gerät doch zu einem großen Teil. Das äußert sich dann einfach darin, dass die App sich entweder aufhängt und manuell beendet werden muss (u.a. iTunes) oder sich direkt von selbst schließt, obwohl man gerade dringlich in der Diskussion nach Wikipediaartikeln sucht (Wikipedia, Onlineversion).</p>
<p><strong>USB-Wechseldatenträger</strong> &#8211; Hier war ich bereits vorgewarnt. Ich wusste, dass man das iPhone nicht so mir nichts dir nichts als USB-Stick verwenden kann. Doch lies ich mich auf dieses Risiko ein, als mir ein bekannter iPhone-Anwender vor dem Kauf versicherte, dass es doch für alles eine App gibt. So eben auch dafür, das iPhone zum USB-Stick zu machen. Doch selbst mit jeglicherlei Datenaustausch-Applikationen ist es nicht möglich, sich von iTunes zu befreien. Ein Datenaustausch, also insbesondere ein Schreiben auf das Gerät, ist lediglich über die Apple-Software oder per FTP und WLAN möglich. Das ist nicht nur nervig und zeittötend, sondern eben auch unpraktisch, weil (Gott sei Dank) nicht jeder diese Software installiert hat oder haben möchte bzw. ein WLAN-Anschluss auch nicht immer vorausgesetzt werden kann.</p>
<p><strong>Bluetooth </strong>- Eine sehr bekannte Apple-Einschränkung, die mir bis heute nicht recht einläuchten will. Apple schränkt die eingebaute Bluetooth-Schnittstelle so ein, dass lediglich Headsets und Internet-Tethering betrieben werden können. Davon abgesehen findet es meinen Computer für den Internet-Tethering-Versuch schlichtweg nicht. Vorbei sind also die Zeiten, in denen man sich kurzer Hand (offline!) mit einem Nokia (sei es auch aus den frühen 2000er Jahren) Bilder oder andere Dateien auf den Computer oder an ein anderes Handy sendet.</p>
<p><strong>Klingeltöne</strong> -Hier gibt es mehrere Ungereimtheiten: Erstens können MP3s oder Soundfiles im Allgemeinen nicht so ohne weiteres als Klingelton definiert werden. Hierzu bedarf es einerÂ weiteren App oder einem kleinen Kniff im iTunes, um ein Lied als Klingelton zu definieren. Zweitens ist es dem iPhone egal ob man telefoniert oder nicht, wenn man eine SMS bekommt. Der Effekt ist nämlich immer derselbe. So klingelt das Handy zwar etwas leiser, wenn man das Telefon beim Telefonieren am Ohr hat, doch es vibriert auch zusätzlich, was tatsächlich etwas befremdlich ist, wenn man nicht damit rechnet und gerade in das Telefonat vertieft ist.</p>
<p><strong>FM-Receiver/Transmitter</strong> &#8211; Obwohl im iPhone schon so einiges an Antennen verbaut ist, gönnt man dem zahlungswilligen und trendbewussten iPhone-Benutzer keine Radioantenne. Warum frage ich mich? Seit Jahren ist diese kleine FM-Antenne zum Empfangen und oft auch zum Senden (Senden=das Gerät sendet auf einer FM-Frequenz und man könnte so auf recht einfache Weise die Musik im Autoradio hören, indem man auf die Sendefrequenz schaltet) mehr oder weniger Standard bei vielen Herstellern. Aber wer würde sich dann noch eine Radio-App herunterladen? Wer würde in diesem Fall noch den FM-Transmitter als Zubehör kaufen, wenn doch alles praktischerweise direkt im Gerät intergriert wäre? Der Apfelumsatz würde jedenfalls nicht wachsen. Die Sinnhaftigkeit von einer FaceTime-Funktion, die sowieso nur unter iPhones funktioniert und wenn dann auch nur, wenn jeder es aktiviert hat und dann auch nur wenn jeder WiFi empfängt sei in diesem Kontext nicht näher hinterfragt</p>
<p><strong>3er-Konferenz</strong> &#8211; Was bei meinem alten Nokia E51 ohne Probleme  funktionierte, stellt sich beim iPhone 4 als echte technische  Herausforderung dar. Man telefoniert, erhält einen weiteren Anruf und  möchte beide in einer Dreierkonferenz zusammenführen. Pustekuchen! Man  tippt auf das Symbol, das dazu angezeigt wird, und es passiert einfach  gar nichts. Dasselbe Problem hatte auch ein Freund mit demselben  Telefon, jedoch mit anderem Netzanbieter (Vodafone), sodass es wohl  tatsächlich ebenso am Apfel liegen muss. Nachtrag: O2 unterstützt  3er-Konferenzen nicht; das Problem liegt also evtl. am Provider.</p>
<p>Ich werde diese Liste im Verlauf meines iPhone-User-Daseins wohl noch diverse Male erweitern. Für Anregungen bin ich dankbar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grathi.de/?feed=rss2&#038;p=150</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum ich reise</title>
		<link>http://www.grathi.de/?p=149</link>
		<comments>http://www.grathi.de/?p=149#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 23:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grathi.de/?p=149</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man mich fragt, warum ich reise, antworte ich: Ich weiß wohl, wovor ich fliehe, aber nicht, wonach ich suche. Michel Eyquem de Montaigne (1533-1592), französischer Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man mich fragt, warum ich reise, antworte ich:<br />
Ich weiß wohl, wovor ich fliehe, aber nicht, wonach ich suche.</p>
<p><em><span class="einzelzitatlinkautor">Michel Eyquem de Montaigne</span></em> (1533-1592),<br />
französischer Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grathi.de/?feed=rss2&#038;p=149</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gleichmut</title>
		<link>http://www.grathi.de/?p=148</link>
		<comments>http://www.grathi.de/?p=148#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 01:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grathi.de/?p=148</guid>
		<description><![CDATA[Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Reinhold Niebuhr (1892-1971), US-Amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftlicher]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,<br />
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,<br />
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.</p>
<p><em>Reinhold Niebuhr</em> (1892-1971),<br />
US-Amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftlicher</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grathi.de/?feed=rss2&#038;p=148</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Zielorientierung des Menschen</title>
		<link>http://www.grathi.de/?p=147</link>
		<comments>http://www.grathi.de/?p=147#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 19:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grathi.de/?p=147</guid>
		<description><![CDATA[Die Sprosse einer Leiter war nie zum Ausruhen gedacht, sondern nur dazu, den Fuß eines Menschen lange genug zu halten, dass er den anderen etwas höher setzen kann. Thomas Henry Huxley (1825-1895), britischer Biologe und Hauptvertreter des Agnostizismus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sprosse einer Leiter war nie zum Ausruhen gedacht, sondern nur dazu, den Fuß eines Menschen lange genug zu halten, dass er den anderen etwas höher setzen kann.</p>
<p><em>Thomas Henry Huxley </em>(1825-1895),<br />
britischer Biologe und Hauptvertreter des Agnostizismus</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grathi.de/?feed=rss2&#038;p=147</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Personalisierte Werbung</title>
		<link>http://www.grathi.de/?p=144</link>
		<comments>http://www.grathi.de/?p=144#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 14:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grathi.de/?p=144</guid>
		<description><![CDATA[Spätestens seit der Einführung von Google AdWords und AdSense flammen die Diskussionen der Datenschützer über die Vertrauenswürdigkeit des Suchmaschinenriesen auf. Was der zweckorientierte Internetbenutzer als Hilfestellung empfindet, kann für den sensiblen Hüter der eigenen Privatsphäre doch gleich mal einen Missbrauch &#8230; <a href="http://www.grathi.de/?p=144">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.grathi.de/wp-content/uploads/2010/08/personalisierte_werbung.jpg" alt="Personalisierte Werbung.jpg" align="left" hspace="10" vspace="5" width="250" />Spätestens seit der Einführung von Google AdWords und AdSense flammen die Diskussionen der Datenschützer über die Vertrauenswürdigkeit des Suchmaschinenriesen auf. Was der zweckorientierte Internetbenutzer als Hilfestellung empfindet, kann für den sensiblen Hüter der eigenen Privatsphäre doch gleich mal einen Missbrauch der privaten Daten darstellen: personalisierte Werbung!</p>
<p>Was versteckt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Wieso findet sich diese Thematik nicht nur verhäuft in den Medien wieder, sondern wird sogar von führenden Politikern wie Ilse Aigner, der aktuellen Bundesministerin für Verbraucherschutz, mit höchster Priorität behandelt?<span id="more-144"></span></p>
<p>Nun, Google speichert Daten, die aus dem Internetverhalten der Googlenutzer abgeleitet sind. Diese Daten sind vollständig anonym, können also nicht mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden, wohl aber mit Ihrem Google-Konto. Dabei werden Informationen wie die Präferenzen bei der täglichen Googlesuche verwendet, als auch die gelesenen Nachrichtenbeiträge oder die Anzahl der Klicks auf entsprechende Suchergebnisse. Aus all diesen Daten wird letztendlich ein Benutzerprofil erstellt, das dem anonymen Googlebenutzer des Googlekontos 1234567890 entspricht und seinen Interessen und Bedürfnissen zugeschnitten ist. Der Benutzer bekommt nun darauf entsprechend zugeschnittene Werbung angezeigt, anstatt ein breites, undefiniertes Werbespektrum konsumieren zu müssen.</p>
<p><strong>Wieso das alles?</strong> Im Marketing und in der Werbung geht es letztendlich nur um eines: Geld. Firmen zahlen Geldbeträge um Ihre Werbebotschaft an den Kunden zu bringen. Allerdings nicht irgendeinen Kunden. Relevanz heißt das Stichwort! Je höher die Quote der Botschaftsempfänger ist, für die die Botschaft auch tatsächlich als relevant erscheint, d.h. die sich letztendlich überhaupt dafür interessieren, desto besser. Und desto höher der Preis für die Werbung.</p>
<p><strong>Vorteile für den Werbenden</strong>: Gezieltere Auswahl des Zielpublikums, d.h. weniger verschwendetes Werbebudget. Beispiel: Wer in einer Zeitung oder einem Magazin inseriert, kann sich für ein bestimmtes Ressort entscheiden, in dem er die meisten Kunden vermutet, die sich für seine Produkte interessieren. Luxusmarken wie &#8220;Rolex&#8221; oder meinetwegen &#8220;Dolce&amp;Gabana&#8221; finden sich deshalb eher in einem Magazin wie &#8220;Manager&#8221; als in einer Zeitung wie &#8220;Bild&#8221;, weil das Zielpublikum des Werbemediums einfach besser passt.</p>
<p><strong>Vorteile für den Werbeempfänger</strong>: Sollte sich nun ein durchschnittlicher Leser der Bildzeitung (größte Tages- bzw. Boulevardzeitung in Deutschland, entsprechend kann man sich am Durchschnittseinkommen der Bürger orientieren) mit einem Produkt wie einer originalen Rolex-Uhr konfrontiert sehen, so kann nicht nur der Anteil des Werbebudgets auf diesen Bürger als verschwendet angesehen werden. Auch der Leser der Zeitung, der Empfänger der Werbung, interessiert sich wohl nicht unbedingt dafür, die Investition für diese Uhr auf sich zu nehmen. Nehmen wir aber an, der Leser der Zeitung interessiert sich sehr stark für Autotuning. Noch genauer: Für das Tuning von VW-Golf-Modellen der 3er-Serie. Wäre es da nicht toll, wenn er direkt nur die Werbung angezeigt bekommen würde, für die er sich überhaupt interessiert? Ein paar Golf-3-Felgen in Platinoptik zum Beispiel? Ob er sich diese Werbung anschaut oder nicht bleibt ja immernoch ihm überlassen. Aber zumindest sinkt der Anteil der Werbung, die man sich im TV gerne durch das nun eingedeutschte &#8220;Zappen&#8221; ersparen möchte. Eigentlich also eine gute Sache.</p>
<p>Dennoch: Viele Menschen fühlen sich nicht nur bei Google, sondern auch bei Onlinediensten wie StudiVZ scheinbar beobachtet und mögen dies nicht. Aus welchen Gründen auch immer und sei es auch noch so unbegründet. Für genügend Kunden ist dies ein Grund, sich auch gegen Dienste von Google zu entscheiden, obwohl sie im Marktvergleich gegen die Konkurrenz gänzlich obsiegen. Daher eine gute Nachricht für all diese Menschen: Man kann die personalisierte Google-Werbung auch einfach <strong><a href="http://www.grathi.de/wp-admin/B%C3%BCrger%20geringerem%20Naivit%C3%A4tsniveaus" title="Google-Werbung deaktivieren" target="_blank">ABSCHALTEN</a></strong>!</p>
<p>Ich muss zugeben, dass selbst mir diese Funktion neu war. Aber ich habe sie auch bisher weder vermisst noch nach ihr gesucht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grathi.de/?feed=rss2&#038;p=144</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Into The Wild</title>
		<link>http://www.grathi.de/?p=143</link>
		<comments>http://www.grathi.de/?p=143#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 16:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grathi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.grathi.de/?p=143</guid>
		<description><![CDATA[There is a pleasure in the pathless woods, There is a rapture on the lonely shore, There is society, where none indrudes, By the deep sea, and music in its roar: I love not man the less, but Nature more. &#8230; <a href="http://www.grathi.de/?p=143">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>There is a pleasure in the pathless woods,<br />
There is a rapture on the lonely shore,<br />
There is society, where none indrudes,<br />
By the deep sea, and music in its roar:<br />
I love not man the less, but Nature more.</p>
<p><em>George Gordon Byron </em>(1788-1824),<br />
britischer Dichter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grathi.de/?feed=rss2&#038;p=143</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

