Die dunkle Seite der Demokratie

Staatsformen als Möglichkeit den zivilisierten Menschen zu organisieren, beschäftigen den Menschen seit er sesshaft wurde. Die Demokratie ist dabei wohl eine der ältesten Formen und als eine der menschenwürdigsten bekannt. Schon Deutschlands jüngere Vergangenheit zeigt, dass sowohl die Diktatur als auch der Kommunismus weder Selbstbestimmung noch die Wertschätzung des einzelnen Menschen gewährleisten und somit schon zwei der wichtigsten Güter des Lebens unterschlagen, um sich als Staatsform existent halten zu können. Die Demokratie scheint neben einer gesunden Monarchie dabei der goldrichtige Weg zu sein.

Betrachtet man jedoch die aktuelle Tagespolitik hier in Deutschland, wird dem aufmerksamen Bürger schnell auffallen, dass die Demokratie hier scheinbar von Mächten gelenkt wird, die fernab des gemeinen Volkes liegen. Doch in einer repräsentativen Demokratie wie wir sie haben, scheint dies weder verwunderlich noch verwerflich. Immerhin sollte man meinen, dass es sich bei den Entscheidungsträgern, den Repräsentanten in den Gremien schließlich um die besten ihres Faches handelt – Experten, wie sie auch genannt werden. Nun sollte man meinen, dass ein Gesundheitsministerium, was beispielsweise das Thema Rauchen angeht, durchaus auf dem aktuellen Stand der Medizin sein sollte. Genau wie das Umweltministerium die aktuellen Studien über CO2-Ausstoß von PKWs Bescheid wissen sollte (um nun nur einmal zwei Beispiele zu nennen).

Um dies zu konkretisieren: Rauchen ist lebensgefährlich und der (vermeidbare oder zumindest reduzierbare) CO2-Ausstoß bei Autos ist ein entscheidend negativer Faktor der globalen Erwärmung. Letztendlich sollte es für den Staat also gelten, sein Volk vor Krankheit zu bewahren und sein möglichstes für den Erhalt der Erde zu tun. Warum gibt es dann gerade in Deutschland solch große Probleme damit, ein öffentliches Rauchverbot durchzusetzen? Warum ist Deutschland das einzige Land auf der Welt ohne Tempolimit auf den Autobahnen? Für unwissende: der CO2-Ausstoß ist bei höheren Geschwindigkeiten bzw. resultierend höherem Verbrauch entscheidend höher als bei einer maximalen Geschwindigkeit von ca. 100km/h bei vernünftiger Fahrweise.

Die Antwort ist einfach: es muss Menschen geben, die durch unsere Politiker eigene Ziele und Vorstellungen verwirklichen, egal was der Bürger wählt und was objektiv gesehen gut wäre. Lobby heißt das Zauberwort. Und wenn auch Lobbyisten genauso alt sein mögen wie die Demokratie selbst, so sollte man deren Macht nicht unterschätzen sondern mit Bedacht darauf schauen, wie Menschen im Hintergrund letztendlich Entscheidungen kontrollieren und so unseren Staat regieren. Unsere repräsentative Demokratie hat also durchaus etwas Illusorisches. Doch die Gefahren einer direkten Demokratie liegen ebenso auf der Hand: es ist wohl genauso daneben, wenn jeder gleiches Stimmrecht hat, ohne dass er überhaupt beweisen muss, dass er auch nur eine geringe Ahnung davon hat, worum es überhaupt geht. Die Frage nach der perfekten Staatsform bleibt also weiter offen.

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3 Antworten zu Die dunkle Seite der Demokratie

  1. Jakob sagt:

    Das mit der globalen Erwärmung ist schlicht falsch.

    Die Wissenschaft wird hier von der Politik zum Zugpferd für eine Kampagne gemacht und es werden Fakten verbreitet die schlicht falsch sind.

    Nichts gegen Umweltschutz aber es ist eine wissenschaftliche Tatsache, dass die globale Erwärmung nicht mit dem CO² Austoss zusammen hängt.

    Schon 1820 lag die CO² Konzentration bei über 425ppm (parts per million). Im Vergleich: 1990 lag die Konzentration gerade mal bei 375ppm.

    Aber bevor ich mir hier die Finger wund schreibe und eh für verrückt erklärt werde…
    kann man sich die Zusammenfassung eines sehr aufschlussreichen Berichts runterladen.
    Wer es ganz genau haben will findet alle erdenklichen Ressourcen und Literaturnachweise zum Thema.

    Nicht falsch verstehen: Umweltschutz ist auch in meinen Augen wichtig und richtig. Aber man sollte schon bei den Fakten sein und sich nicht von Blendern wie bspw, Al Gore beeinflussen lassen, der gerade in neues Steckenpferd gefunden hat.
    Dass es eine globale Erwärmung gibt ist schlicht nicht sicher nachweisbar mit den aktuellen Messmethoden. Falls dem so wäre hängt die Erwärmung aber zu 99,99% nicht vom CO² Austoss ab.

    Und jetzt hasst mich und zerreist mich in der Luft… 😉

  2. Marius sagt:

    Das sehe ich anders. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man sich nicht durch Medien verrückt machen lassen sollte. Dass diese Unmengen an CO2, die in den letzten Jahrzehten allerdings immer mehr (eine Reduktion fand meines Wissens niemals statt, es wurden lediglich immer mehr Menschen, mehr Autos und mehr Industrie) ausgestoßen wurden, allerdings keinen guten Einfluss auf unsere Umwelt – insbesondere die Atmosphäre – haben, leuchtet glaube ich einfach ein.

    Ob das nun der alleinige Grund ist oder nicht, es sollte auch im Sinne der Menschheit (nicht nur „allein“ der Umwelt) etwas getan werden, damit weniger CO2 ausgestoßen wird und auch der Gebrauch fossiler Energien vermieden wird. Ich denke dieser sagt relativ viel; außerdem schenke ich der Dokumentation von Al Gore mindestens soviel Aufmekrsamkeit wie auch deiner Quelle.

    Das Problem ist aber allgemein, dass der Mensch niemals vollkommen die Schäden, die er ggf. nun verursacht abschätzen kann. Darum bin ich generell für nachhaltiges Denken und Vorsicht bei diesen Themen.

  3. Jakob sagt:

    Wenn ich ein „kleiner Zeichen“ setzte bricht er ab… by the way

    ——————————

    Wenn von heute auf morgen alle Autos stehen bleiben und alle Industrie der Welt die Anlagen runter fährt wäre die CO² Ersparnis im Bereich von weniger 20ppm. D.h. mit dem Wert von 1990 sind das ganze 5% Ersparnis.

    Ich sage auch lediglich, dass die globale Erwärmung nicht sicher ist und wenn sie existiert, dann sicherlich nicht aufgrund des CO² Austosses.

    Beim Rest, dem ganzen Gift was in die Luft geblasen wird und unsere Seen, Meere, Wälder etc. verschmutzt, bin ich 100% d`accord mit dir.

    Und bevor ich Al Gore und seinem Science Fiction Film Glauben schenke probier ichs lieber mit echten Wissenschaftlern, die Diplom und Doktor haben. Mit Wikipedia hab ich bei naturwissenschaftlichen Themen bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht aber der Artikeln liest sich auch jeden Fall toll…

    just my two cents

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